Die Regeln der Demokratie

Gespräch: Donja Noormofidi | Steiermark | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

FP-Stadtrat Mario Eustacchio spricht über rechte Recken und Islam und meint, dass ihn Feminismus "voll anzipft“

Vor den Graz-Wahlen bittet der Falter die Parteichefs zum Gespräch, den Anfang macht FP-Chef Mario Eustacchio. Als er im Jahr 2008 Susanne Winter als FP-Stadtrat ablöste, galt der ehemalige Banker als vergleichsweise liberal. Eustacchio, selbst alter Herr in der schlagenden Burschenschaft Stiria, umgibt sich allerdings gern mit Korporierten und hatte kein Problem damit, eine Rede für die Österreichische Landsmannschaft zu halten, die das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands als rechtsextrem einstuft. Er würde gern Sozialleistungen einschränken, sagt der Stadtrat im Gespräch, für alle, aber speziell für Ausländer: "Leider geht es nicht, nach dem Gleichheitsgrundsatz, da pfuscht uns die EU hinein.“

Falter: Sie haben gesagt, rechte Recken würden Sie persönlich aus der Partei werfen. Schon viele rausgeworfen?

Mario Eustacchio: Nur eine Person, die über

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