Blaulichtkeiler


Bericht: Nina Horaczek
Medien | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Die niederösterreichische Polizei lässt Werbeagenturen im Namen der Exekutive mit illegalen Methoden Anzeigen verkaufen

Guten Tag, hier Koppler von der Polizei“, habe der Anrufer zur Begrüßung gesagt, als der Anwalt Peter W. (Name der Redaktion bekannt) in seiner Kanzlei zum Hörer griff. "Sie wissen wahrscheinlich, warum ich anrufe“, erklärte der Mann.

Anwalt W., der in einer niederösterreichischen Kleinstadt eine Kanzlei betreibt, wusste es nicht, den Namen "Koppler“ hatte er noch nie gehört. Er selbst möchte nicht namentlich genannt werden. "Ich habe beruflich sehr viel mit der Polizei zu tun und möchte keine Probleme“, sagt der Jurist. Was dieser "Herr Koppler von der Polizei“ gemacht habe, ging für den Rechtsanwalt dann doch zu weit.

Der vermeintliche Polizist ist nämlich Anzeigenkeiler aus St. Valentin in Niederösterreich und wollte dem Anwalt ein Inserat in der Zeitschrift Polizei Niederösterreich verkaufen. 1680 Euro plus Steuern verlangt die Polizei für eine

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