Technik  Dinge, die uns brauchen

Wieder einer, der es mit Apple aufnehmen will

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Die Smartphones von Apple und Samsung sind so gut, dass man sich fragt, warum es die meisten anderen Hersteller nicht schon längst aufgegeben haben. Stattdessen versuchen diese es immer wieder.

Und natürlich orientieren sie sich dabei an den unerreichbaren Marktführern. An tollen Ideen mangelt es allerdings. Ein typisches Beispiel ist das neue Sony Xperia Ion (549 Euro). Mit einem brillanten 4,6-Zoll Display gehört das Ion schon mal zur XL-Klasse, die zur Zeit vom Samsung Galaxy SIII (4,8 Zoll) dominiert wird. Wenigstens ist das neue Xperia-Modell nicht viel schwerer als das kleinere Schwestermodell von Sony.

Gegen die Hardware des Ion ist wenig einzuwenden, die Rechenleistung des Zweikern-Prozessors überzeugt. Beim Speicher (11 GB) sparte man zugunsten einer Erweiterungsmöglichkeit per Micro-SD.

Das Ion ist ganz auf Social Media ausgerichtet, etwa mit einem Hub für Facebook- und Twittermeldungen. An Bord ist auch das Navigationssystem Wisepilot, doch das macht in Zeiten von Google Maps keinen großen Unterschied, zumindest nicht auf Android-Geräten wie dem Ion.

Die Kamera hat 12 Megapixel, fürs mobile Bezahlen der Zukunft ist ein NFC-Chip eingebaut. Fein ist der Zugriff auf Sonys Musikservice "Music unlimited“. Interessant wird es mit der extra lieferbaren Dockingstation, die das Ion unter anderem mit dem Fernseher verbindet. Die große Frage ist nur: Muss man das Ion haben? Nein, man muss nicht.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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