Auftritt der Büchermenschen

Feuilleton | Reportage: Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Arnold Schwarzenegger am Österreichtag der Frankfurter Buchmesse: eine unvollständige Erinnerung

Fußweg Messe“ lautet der Hinweis am Frankfurter Hauptbahnhof. Die Messe liegt tatsächlich mitten in der Stadt. Man muss nur den unauffälligen, schwarz gekleideten Menschen folgen.

Büchermenschen tendieren zum Verschwinden, daher die Vorliebe für Unfarben. Büchermenschen werden bald verschwinden, so unkt der Zeitgeist schon seit Jahrzehnten. Jedes Jahr im Oktober kann man sich am Main davon überzeugen, dass es doch gar nicht so wenige sind. Ja, hier sind sie sogar in der Überzahl.

Schon vor der Eröffnung am Mittwoch um neun Uhr morgens stehen sie in Trauben vor dem Einlass oder genehmigen sich noch einen schwarzen Kaffee. Sie kommen von überall her, das sieht man, und das diesjährige Gastland könnte nicht weiter entfernt sein: Neuseeland.

Gleich am ersten Tag tanzen die Puppen, man schlendert durch die Reihen mit den - im Gegensatz zu den Menschen - bunten Büchern. In irgendeiner


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