iPhonekiller - qu’est-ce que c’est

Stadtleben | Reportage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Dass Open Design nicht nur DIY bedeutet, zeigt jetzt das Festival Vienna Open

Natürlich braucht kein Mensch einen speziellen Hammer, um damit das neueste iPhone-Modell kaputtzumachen. So gesehen ist der iPhonekiller von Ronen Kadushin vielleicht kein so gutes Beispiel für Open Design. Andererseits lässt sich mit dem Hammer das Prinzip offenes Design ganz gut erklären. Auf der Website des Designers kann man - gratis - die Bauanleitung für das Objekt herunterladen. Da steht dann genau drin, was man braucht; von der 25 Millimeter dicken Stahlplatte über den hölzernen Axtstiel bis zum Laserschneider.

Aha, denkt man sich, Laserschneider. Hat nicht jeder. Weshalb erstmal doch nicht jeder im Do-it-yourself-Verfahren den hübsch-humorvollen Telefonzerstörer nachbasteln kann. Es geht also weniger ums Selbermachen als darum, Produzenten einen Ideenschub zu verpassen. So könnte ein lokaler Hersteller das Kadushin-Objekt produzieren. Oder offenes Design aus Wien wird in Indien hergestellt. Beides


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