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Kagraner Platz: das EKZ und sein Dorf

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Für große Teile der Wiener Bevölkerung war Kagran über Jahrzehnte die Endstelle der U1. Und wer noch nicht dort war, dem sei verraten: Kagran ist ein von flachem Land umgebenes Dorf, weit entfernt genug von Donauzentrum, Großfeldsiedlung und Veterinärmedizinischem Zentrum, um das auch zu bleiben, zumindest der Kagraner Platz. Wobei da jetzt durchaus Anstrengungen unternommen werden, das radikal zu ändern: Im Frühling eröffnete das Einkaufszentrum K1, und gleich gegenüber wird auch bald eines fertig. Gut so, denn Shopping macht happy.

Immer schon immer offen

Das Café Falk gab es freilich schon, da waren Einkaufszentren noch nicht erfunden, zumindest in Kagran. Konkret seit 1928 ist in diesem urigen, ein wenig düsteren und stark von Küchendunst geprägten Lokal Betrieb, im Laufe der Zeit kam ein Keller mit Großbildschirm sowie ein Veranstaltungssaal im Obergeschoß dazu, wo es jeden Freitag (Mai bis September) Livemusik gibt. Und nicht weniger bemerkenswert: Seit quasi immer schon


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