"Kein Clubbing in dem Sinne“

Interview: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Diese Woche beginnt Wien Modern. Patrick Pulsinger über sein John-Cage-Projekt

Wien Modern, das Festival für Musik der Gegenwart, wartet zum Ende des John-Cage-Jahres mit einem kleinen Schwerpunkt auf. Mit "In Four Parts“ verbeugen sich die beiden Wiener Elektronikern Christian Fennesz und Patrick Pulsinger vor Cage. Das Stück basiert auf dem "String Quartet in Four Parts“, das der US-Komponist 1949/50 schrieb. Pulsinger stand zu dem Projekt Rede und Antwort.

Falter: Nach der Programmierung eines Schwerpunkts zu Morton Feldman 2010 treten Sie schon zum zweiten Mal bei Wien Modern in Erscheinung. Was ist Ihr Bezug zum Festival?

Patrick Pulsinger: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war früher ein seltener Gast bei Wien Modern und bin nur hingegangen, weil meine Freundin hinwollte. Eigentlich habe ich erst durch den ersten Auftrag einen Zugang gefunden. Ich habe vor ein paar Jahren was für die Bregenzer Festspiele gemacht und dabei Matthias Losek kennengelernt. Er hat mich gefragt, ob


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