Museum  Vernissage

Tarockieren, Schach und Tempelhupfen

Lexikon | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Die Ausstellung "Spiele der Stadt“ erzählt die Geschichte des Spielens in Wien, von den Salons des 18. Jahrhunderts bis zu den heutigen Automatenhallen. Sie informiert darüber, welche Spiele wo und von wem gespielt wurden. Spiele haben den städtischen Raum verändert. Im Café werden andere Spiele gespielt als im Wirtshaus, im bürgerlichen Wohnzimmer andere als in der Arbeiterwohnung. Von klassischen Gesellschaftsspielen wie Tarock oder Schach erzählt die Ausstellung ebenso wie von der Rummy-Mode der 1920er-Jahre ("Die Emmy spielt Rummy“) oder von vergessenen Spielen wie "Glocke und Hammer“. Ein Kapitel gilt den Spielen auf der Straße wie dem Reifentreiben und dem Tempelhupfen sowie der Gestaltung von Kinderspielplätzen. MD

Wien-Museum, Mi 18.30; bis 2.4.


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