Beat Furrer erhält den Erste Bank Kompositionspreis

Extra | Lothar Knessl | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

 Nimbus der Inspiration - das hören wir ungern. Lieber musikalisches Material, eo ipso musikalisch. So lapidar formuliert aber auch wieder nicht. Wäre missverständlich. Denn kompositorisches Material birgt einen ganzen Kosmos in sich, sagt Beat Furrer. Man kann sich das vorstellen. Zellverschlossene Vielfalt, Ausgangspunkt vorgeprägter Entfaltung. (Womöglich doch Inspiration?) - Jedenfalls sollten die Einfälle sprudeln. Denn seit Monaten ist er umfangen von Großaufträgen. Und da auch noch hineingezwängt das Duo für Bassflöte und Kontrabass, tiefe Lagen lassen sich hochdrehen, UA bei Wien Modern (3. November). Noch hat der Kopf den Überblick.

Nicht mit den Händen komponieren, soll heißen nicht am Klavier, sondern mit dem Kopf, empfahl einst der verehrte Lehrer Roman Haubenstock-Ramati. Seinetwegen landete Furrer 21-jährig in Wien. Er blieb und wurde Österreicher schweizerischer Herkunft. - Jetzt aber der Kopf. Er hat das Ensemblestück "Linea dell’orizzonte“ für die


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