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Ausgerechnet Lothar Knessl. Wer sonst?

Extra | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Zusammen mit Claudio Abbado begründete der Redakteur, der als Radiostimme seit 1967 im "Studio Neuer Musik“ aus Warschau und Donaueschingen berichtete, das Festival Wien Modern. Der als Pressesekretär ein halbes Dutzend Staatsoperndirektoren überdauerte, erwirkte dort 1988 gleich einmal einen Opernauftrag für Beat Furrer. 25 Jahre später musste er nun die Programme unter dem Motto "Ausgewählt von Lothar Knessl“ zusammenstellen. Die Auswahl fiel ihm nicht leicht, aber sie ist überraschend geworden. Ja, es fehlt noch was, findet Knessl und lässt außer Galina Ustwolskaja auch Dmitri Kourliandski aufführen (kennt den jemand?), bittet natürlich das Arditti Quartet, Luigi Nono zu spielen, aber auch Kurtág, Haas und Bernd Richard Deutsch. Das fünfte Konzert der Auswahl ist ein Orchesterkonzert mit dem RSO Wien, da hat Knessl um ein Werk Bruno Madernas gebeten und gleich noch um das diesem gewidmete "Rituel in memoriam“ von Pierre Boulez.

Konzerthaus, Berio-Saal 23.10., 11.11., 19.30 Uhr, Mozartsaal 2.11., 19.30 Uhr, Musikverein, Brahmssaal 13.11., 19.30 Uhr, Großer Saal 16.11., 19.30 Uhr


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