Fragmente zu Filmen

Viennale | Vorschau: Michael Omasta | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Die üblichen Verdächtigen, ihre neuen Arbeiten und andere Empfehlungen

Vermutlich ist es kein Zufall, dass sich das Kino zusehends seiner selbst besinnt. Dabei soll hier keineswegs von seiner Krise die Rede sein, sondern von seiner ungebrochenen Vitalität, wie sie nicht zuletzt Festivals mit ihrer gebündelten Energie wenigstens anderthalb Wochen lang unter Beweis stellen.

James Benning, ein Stammgast aus Kalifornien, ist heuer bei der Viennale gleich mit fünf Arbeiten vertreten. Die schönste heißt "Easy Rider“ und folgt der Route von Los Angeles nach New Orleans, die Dennis Hopper und Peter Fonda einst im Roadmovie gleichen Titels entlangfuhren. Benning zeigt die Originalschauplätze heute, ein Remake sui generis.

Wien-Moskau - den Weg traten Artur Berger und Gerbert Rappaport, zwei österreichische "Filmarbeiter“, die eine Reihe des Filmarchivs Austria würdigt, in den 1930er-Jahren an. Berger war dort als Architekt (u.a. für Pudowkin) tätig, Rappaport drehte gut 25 Filme als


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