Prozess im Bruch

Viennale | Hommage: Olaf Möller | aus FALTER 42/12 vom 17.10.2012

Mit dem Filmemacher Alberto Grifi (1938-2007) zollt die Viennale einer Schlüsselfigur der europäischen Nachkriegsavantgarde Tribut

Manchmal meint’s das Leben doch besser mit den Menschen. Letzten November zum Beispiel präsentierte das Österreichische Filmmuseum eine Schau, wie es sie weltweit noch nicht gab: "Die Nacht und der Tag“, gewidmet den experimentellen Impulsen des italienischen Kinos. Nur wenige kamen. In diesem Rahmen liefen auch zwei Filme von Alberto Grifi: "La verifica incerta“ ("Disperse Exclamatory Phase“, 1964), den er gemeinsam mit Gianfranco Baruchello gestaltete, sowie "Orgonauti, evviva!“ ("Un viaggio con carburante erogene“, 1968-70) - Ersterer ist ein frühes Hauptwerk des Found-Footage-Films, Letzterer eine anarchistische Italo-60s-Fantasie, breit und bunt.

Diese zwei Werke kann man jetzt nachholen; und mehr, denn die Viennale zollt heuer dieser Schlüsselfigur der europäischen Nachkriegsavantgarde ihren längst fälligen Tribut in Form einer umfassenden


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