Jazz

Sonny Side Up: sehr sonor am Tenor

Lexikon | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Das Epitheton "Legende“ ist an Sonny Rollins gewiss nicht verschwendet: Der New Yorker mit den immer wieder anklingenden karibischen Roots ist schlicht der bedeutendste lebende Tenorsaxofonist. Als Komponist, durch Zusammenarbeiten mit Miles Davis, Thelonious Monk oder dem klangtechnisch in einem anderen Eck der Milchstraße angesiedelten John Coltrane, vor allem aber als unermüdlicher Improvisator, der bei aller barocker Ornamentierungslust das Thema nie aus den Augen verliert, hat er Jazzgeschichte geschrieben. Die jüngste Auszeichnungsflut (Musician of the Year, Album of the Year …) belegt Rollins’ ungebrochene Vitalität. Bleibt zu hoffen, dass er den jazzheiklen Großen Saal akustisch in den Griff kriegt. KN

Konzerthaus, Großer Saal, Di 19.30


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