Neu im Kino

Pubertät mit Superheld und "King Kong“

Lexikon | Joachim Schätz | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Neulich in Koproduktionshausen: Eine bayerische Produktionsfirma entdeckt den Jugendroman eines Neuseeländers, er wird mit irischen Partnern in Dublin verfilmt. Schon in Ordnung, schließlich handelt "Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ (Regie: Ian Fitzgibbon) von der Flucht in eine Fantasiewelt: Donald, pubertierend und schwer krebskrank, vertieft sich in seine Superheldenzeichnungen. Psychologe Dr. King (King-Kong-Darsteller Andy Serkis) soll ihm helfen, dem nahen Tod ins Auge zu sehen. Auf den Wegen der Produktion ist man offenkundig alle Ecken und Kanten losgeworden: Mit seiner glattgebügelten Dramaturgie, seinen eingestreuten Stars (Serkis und, als Deutschlandanteil, Jessica Schwarz) und einer bis in die Zeichentrickeinlagen überraschungslos adretten Inszenierung ist dies hochprofessionelles Eurokino, aber ein eher lebloser Film.

Ab Fr in den Kinos


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