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Fritz Langs Wiener Film aus Paris: "Liliom“ (1934)

Lexikon | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Seine einzige Arbeit in Frankreich vereint Momente von Fritz Langs deutschem wie auch seinem amerikanischen Werk auf sich, die alte Tricktechnik der stummen Epen und die neue Ärmlichkeit seiner Films noir. "Liliom“, zudem der einzige "Wiener“ Film des aus Wien gebürtigen Regisseurs, verlegt Franz Molnárs Volksstück aus dem Wurstelprater in die Vorstadt von Paris. Der von Frauen umschwärmte Titelheld ist Ausrufer beim Ringelspiel, wird von Julie geliebt, die ein Kind von ihm erwartet. Er entzieht sich der Verantwortung, begeht Selbstmord und kommt vor ein himmlisches Tribunal. In weiteren Hauptrollen spielen Madeleine Ozeray, Florelle und Antonine Artaud. - Mit einer Einführung von Bernard Eisenschitz, Paris. MO

Im Filmmuseum, Fr 16.00 (OmU)


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