Kommentar Verkehrspolitik

Die Maria-Vassilakou-Hilfer Straße wird die Stadt verändern

Falter & Meinung | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Wie unmöglich die Mariahilfer Straße tatsächlich ist, erleben alle Stadtbenutzer. Egal ob im Auto, mit dem Fahrrad oder - wie die meisten - zu Fuß unterwegs, kommt man hier nur stockend voran. Autofahrer stehen im Stau, Fußgänger vor roten Ampeln und Radler haben kaum Platz. Sogar für den 13A, der hier im Minutentakt verkehrt, geht oft gar nichts mehr. So ist es fast ein Wunder, dass die unattraktive Mahü - neben der Kärntnerstraße umsatzstärkste Einkaufsstraße Wiens - so wahnsinnig beliebt ist. Wenn jetzt die grüne Verkehrsstadträtin gemeinsam mit den zuständigen Bezirksvorstehungen die Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone machen möchte (siehe Seite 45), darf man sich zurecht einen großen Planungswurf erwarten: Anwohner, Geschäftemacher und Besucher ebenso.

Wie die Fußgängerzone aussehen wird, wie der Verkehr (von derzeit täglich 12.000 Autos auf 2000) reduziert werden soll und ob sich Durchreisende wirklich von Tempo-30-Zonen aus den Bezirken drängen lassen, wie


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