Kolumne  Außenpolitik

Obamas Schlacht: warum sein Sieg im Interesse Europas ist

Franz Kössler | Falter & Meinung | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Franz Kössler

Zwei Wochen sind es noch bis zum offiziellen Wahltag, dem 6. November. In der Hälfte der US-Bundesstaaten kann man seine Stimme seit Mitte September abgeben. Die Umfragen über die Wahlabsichten mischen sich jetzt schon mit den Befragungen der frühen Wähler. Aber je detaillierter die Flut der Zahlen wird, desto verwirrender ist ihre Aussage. Klar ist nur noch, dass es ein knapper Sieg werden wird - für wen auch immer.

Die Entscheidung wird in einigen wenigen umstrittenen Staaten fallen, ungefähr zehn, die nicht schon fix dem einen oder anderen Lager zugerechnet werden können.

Gerade die Gründe aber, warum wir Europäer auf eine Bestätigung Obamas hoffen müssen, spielen für die amerikanischen Wähler nur eine geringe Rolle.

Die Fernsehdebatten der Kandidaten erzielen enorme Zuschauerzahlen, an die 65 Millionen - etwa die Hälfte der Wähler. Sie sind mehr Ritual und Entertainment, mehr imagebildend als inhaltlich. Nachgewiesenermaßen bestätigen sie bereits gefestigte

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