"Nick Cave ist so cool!“

Feuilleton | Begegnung: Florian Obkircher | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Orchester-Album und Avantgarde-Film: Kylie Minogue geht neue Wege. Dem Pop will die Australierin trotzdem treu bleiben

Die Abbey Road Studios in London, heilige Hallen der Popmusik. Nicht nur die Beatles haben hier aufgenommen - aber vor allem sie. Mit Nachwirkungen bis heute. "Vorsicht, Auto!“, ruft eine Mutter mit Fotoapparat. Schnell sammelt der Vater seine drei Kinder ein und führt sie an der Hand zurück auf den Gehsteig.

Dort wartet schon die nächste Gruppe, um sich auf dem berühmtesten Zebrastreifen der Welt vor den Studios im Beatles-Stil ablichten zu lassen. Einige Touristen signieren mit Filzstift die voll beschmierte Gartenmauer des unauffälligen, zweistöckigen Hauses im gregorianischen Stil, andere halten die Kamera gebannt auf den Eingang der Studios. Man weiß ja nie, wer im nächsten Moment herausspaziert.

Heute könnten die Freizeit-Paparazzi Glück haben. Kylie Minogue hat zur Audienz geladen, um über ihr neues Album "The Abbey Road Sessions“ zu sprechen. Vergangenen


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