"Ich bin nur einer von vielen“

Feuilleton | Interview: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

In seinem neuen Buch erzählt Christoph Ransmayr Geschichten aus seinem Reiseleben. Ein Gespräch über Schreiben, Ängstlichkeit und die Hilfsbereitschaft von Fremden

Ein Interview mit Christoph Ransmayr benötigt Zeit. Im konkreten Fall: gut eineinhalb Stunden. Aber auch im Vorfeld und für die Nachbearbeitung: Das Gespräch zu Ransmayrs "Atlas eines ängstlichen Mannes“ mit Reisegeschichten aus aller Welt wurde Anfang September eingefädelt und fand Ende September statt. Die Autorisierung musste warten, da der Autor danach mit Raoul Schrott in der Türkei wandern ging. Letzte Woche rief Ransmayr dann von seiner Alm im Oberösterreichischen an: Er müsse sich noch um die Kühe kümmern, aber dann werde er sich dem Interview widmen. Am Abend war der sorgfältig überarbeitete Text da.

Falter: "Atlas eines ängstlichen Mannes“ liest sich wie die Summe eines Lebens als reisender Schriftsteller.

Christoph Ransmayr: Mich hat die Neugier, unter welchen Bedingungen Menschen in der nächsten,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige