Die Freuden der alten Werthners


Bericht: Johann Skocek
Stadtleben | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Zehnkampf-Held Georg Werthner und seine Brüder führen einen Modellklub in Sachen Nachwuchsförderung

Der österreichische Fußballnationalspieler Julian Baumgartlinger ist so ein Beispiel. Als er noch Schüler der Salzburger Sport-Mittelschule war, testete der Talenteexperte Roland Werthner seine Schnelligkeit.

"Er war super“, sagt Werthner. Baumgartlinger schnupperte ein wenig in den Leichtathletik-Zehnkampf, bis die Liebe zum Fußball die Oberhand gewann. Werthner hatte in der Schule ein Kompetenzzentrum zur Früherkennung und Förderung von sportlich begabten Kindern aufgebaut. 1994 bis 1996 wollte er als nationaler Sportkoordinator unter Sportstaatssekretär Gerhard Schäffer Österreichs Sportsystem sanieren. Aber bevor es so weit war, wurde die Stelle eingespart und Werthner kehrte zur Sportwissenschaft zurück.

Doch sportliche Energie geht nicht verloren, sie ändert bloß ihre Erscheinungsform. Sie nennt sich nun Zehnkampf-Union und gilt als Beweis dafür, dass die Leichtathletik

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