Die Fuzo, die ein Fuzerl wird

Stadtleben | Bericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Verkehrsstadträtin und Bezirkschefs präsentierten ihre Pläne für die Mariahilfer Straße

Den Ort zur Präsentation ihrer Pläne für die Mariahilfer Straße hatten Wiens grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Renate Kaufmann und Thomas Blimlinger, die Bezirksvorsteher von Mariahilf und Neubau, gut gewählt. Durch die offenen Fenster des Café Certo im ersten Stock des Generali Centers kam vergangenen Freitag nicht nur ein laues Herbstlüftchen, sondern auch viel Verkehrslärm und die Journalisten hatten Schwierigkeiten, das Trio zu verstehen.

Zumindest das mit dem Lärm dürfte sich in zwei Jahren ändern: Die Mahü, zweitwichtigste Einkaufsstraße der Stadt, soll zwischen Schottenfeldgasse und Leiner Fußgängerzone werden. In einem Kernbereich zwischen Andreas- und Kirchengasse klassisch autofrei. Der 13A bekommt eine eigene Fahrspur und darf in die Fuzo; Radfahrer auch - wenn sie Schritttempo fahren.

In den Außenbereichen sollen Anrainer mit ihren Autos zu ihren Garagen fahren können, der restliche Verkehr bleibt - abgesehen vom Lieferverkehr zu bestimmten Zeiten - draußen. Und wo fließt der Durchgangsverkehr hin? Jetzt befahren durchschnittlich 12.000 Fahrzeuge täglich die Mariahilfer Straße. Die Planer rechnen damit, dass der Verkehr "weniger wird“, und wollen Durchzugsstraßen beruhigen. Ab 2014 soll der Umbau zu Fuzo und Fuzerl beginnen (siehe S. 6).


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