"Netzpolitik gibt es nicht“

Steiermark | Gespräch: Maria Motter | aus FALTER 43/12 vom 24.10.2012

Jacob Appelbaum ist ein Gast des Elevate Festivals, dem man auf alle Fälle zuhören sollte

Im Frühjahr inszenierte Jacob Appelbaum im Whitney Museum of American Art in New York den Performance-Abend "Surveillance Teach-in“, der Besucher in die Rolle der vom Staat Überwachten versetzte. Letzte Woche traf er in Südafrika Schwulenrechtsaktivisten aus Simbabwe und Uganda, mit der Oscar-nominierten Regisseurin Laura Poitras arbeitet er an einem Dokumentarfilm. Und diese Woche tourt er durch Europa, absolviert einen Vortrag nach dem anderen.

Jacob Appelbaum (29) quert am Weg zur Arbeit Kontinente wie andere Menschen U-Bahn-Stationen. Er ist Programmierer und Forscher, Künstler und Fotograf und ein Verfechter der Meinungsfreiheit. Sein Spezialgebiet ist Computertechnologie: Appelbaum wurde als Unterstützer der Enthüllungsplattform Wikileaks bekannt, und er ist ein zentrales Mitglied jenes Teams, das "Tor“ entwickelt hat. Ein System, das es erlaubt, anonym im Internet zu kommunizieren


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