Kommentar 

Ja, ja, wir jammern gern. Aber eigentlich geht es uns hier gut

Politikerlob


Benedikt Narodoslawsky
Falter & Meinung | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Am Samstag in der Wiener Urania: Die neue Partei Neos wird gegründet, sie will zur Nationalratswahl antreten. Ihr Slogan: "Neue Köpfe. Neuer Stil. Neue Politik.“

Am Sonntag in Graz: Die Piraten wählen ihren neuen Vorstand, manche von ihnen tragen Hüte, andere haben sich Piratentücher um den Kopf gebunden. Sie wollen im kommenden Jahr den "Analogparteien“ einheizen. So nennen sie die Konkurrenz.

Am Montag im Parlament: Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) trifft den Abgeordneten Robert Lugar - das Sprachrohr des Milliardärs Frank Stronach. Sie sprechen darüber, ob Stronachs Partei Klubstatus bekommt, zumal sich ja fünf alte Abgeordnete vom BZÖ der neuen Bewegung des Austrokanadiers angeschlossen haben.

Es ist nicht zu übersehen: Es tut sich etwas in unserem Land. Der Widerstand wächst, er gedeiht prächtig auf dem Nährboden der Unzufriedenheit. Menschen, die sich mal Mut-, mal Wutbürger nennen, treffen sich zu Stammtischen. Diskutieren. Beklagen den Zustand der Republik.

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