"Lassen Sie uns jetzt nicht im Stich!“

Medien | Bericht: Ingrid Brodnig | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Barack Obama hat das politische Marketing neu erfunden. Das wirkt sich auch auf Österreich aus

Barack Obama wirkt besorgt. Vergangenes Wochenende ging in seinem Namen ein E-Mail an Millionen Amerikaner. "Schlechte Nachrichten“, schrieb das Wahlkampfteam des Präsidenten, "wir haben gerade herausgefunden, wie viel Geld die Republikaner mehr auf dem Konto haben: 45 Millionen Dollar. Ich hoffe, das hört sich nach viel Geld an, denn das ist es.“ "Hilf uns!“ Alle Empfänger wurden zu Spenden aufgefordert. Von manch einem wurden nur 18 Dollar, von anderen wiederum 200 Dollar erbeten - abhängig davon, wie viel der Wähler schon in der Vergangenheit fließen ließ.

Obamas Onlinekampagne ist ziemlich ausgefuchst. Die Software weiß genau, wie viel der User in der Vergangenheit spendete, wie sehr er sich im Wahlkampf einbringt, welche Themen ihm unter den Nägeln brennen. Je nach Interesse werden einzelne Formulierungen in den Mails verschärft oder abgeschwächt. Kampagnenexperten nennen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige