Konfettikanonen für Claus

Feuilleton | Reportage: Klaus Nüchtern | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Eine Heimholung der besonderen Art: Das Burgtheater macht seinen Ex-Direktor Claus Peymann zum Ehrenmitglied

Jetzt ist es auch schon wieder 13 Jahre her, dass sich Claus Peymann Richtung Berlin vertschüsst hat. Es fühlt sich gar nicht so an, aber wie lange das wirklich schon zurückliegt, merkt man am Personal des "Stufendramas“, das Peter Turrini im November 1998 verfasste und das Peymanns ewiges Beiwagerl, der Dramaturg Hermann Beil, am Donnerstag vergangener Woche im Foyer des Burgtheaters zu Gehör brachte.

In "Tod, Beisetzung und Verklärung des Claus Peymann“ treten viele auf, die der heute 75-jährige Leiter des Berliner Ensembles in der Wirklichkeit überlebt hat (in der Reihenfolge ihres Abtretens: Josef Hesoun, Thomas Klestil, Kurt Waldheim, Jörg Haider, Helmut Zilk, George Tabori, Fritz Muliar).

Das stellenweise wirklich witzige und auch ein bisschen bösartige Dramolett (aus Trauer über Peymanns Hinscheiden versucht sich u.a. auch Elfriede Jelinek zu erschießen, scheitert


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