7  Sachen, die Sie über MARONIBRATER eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Die Maronisaison ist eh schon längst wieder eröffnet! Seit wann eigentlich?

Tatsächlich gibt es eine festgelegte Maronisaison, die in Wien alljährlich von 1. Oktober bis 30. April dauert.

Mittlerweile steht ja echt an jeder Ecke so ein Maronistandl ...

Die MA 59, die Marktamtsdirektion, hat in Wien rund 180 solcher Maronibrater zugelassen.

Heutzutage verkaufen fast alle Brater zu den Maroni auch noch Erdäpfel in diversen Formen, manche sogar Getränke!

Ist wahr: Laut Gewerbeordnung dürfen mit der Gewerbeberechtigung für den "Verkauf von gebratenen Kartoffeln und gebratenen Früchten auf der Straße“ auch Kartoffelpuffer feilgeboten werden. Brater, die auch noch andere Waren verkaufen, haben also entweder weitere Gewerbescheine gelöst, oder sie tun dies schwarz, sprich unerlaubt.

Wie viele Maroni werden pro Winter verkauft?

Schätzungsweise eine Million Kilo alleine in Wien.

Woher kommen sie eigentlich?

Ursprünglich von der Schwarzmeerküste, weshalb die Bäume in Österreich auch am besten im Weinbauklima der Süd- und Oststeiermark gedeihen. Die Esskastanien, die in den Öfen der heimischen Brater liegen, kommen aber hauptsächlich aus den Mittelmeerländern.

Warum das denn?

Ganz einfach: weil sie billiger sind.

Was ist die bessere Wahl für die Linie: Maroni oder Bratkartoffeln ?

Definitiv Maroni! Sie beinhalten zwar auch viele Kalorien, dafür aber kaum Fett - ganz im Gegensatz zu den im Fett gebratenen Erdäpfeln.


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