Urbanes Betragen

Benimmfibel für Großstadtmenschen (88)

Stadtleben | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Frau D. hat eine Frage zum Thema Trinkgeld: Wie viel ist üblich bei Handwerkern, die zu Hause etwas (zufriedenstellend, mit Engagement) reparieren oder Möbel aufstellen? Und bekommt die selbstständige Friseurin mehr Trinkgeld als die Angestellte?

Werte Frau D., Ihre Frage in Ehren, aber Sie erwarten hoffentlich nicht allen Ernstes, an dieser Stelle einen konkreten Betrag vorzufinden? Dieser lässt sich nämlich nicht pauschal beziffern. Als kleine Hilfestellung bedenken Sie aber immer Folgendes: Stellen Sie sich vor, Sie würden in der Haut des Handwerkers stecken und hätten die von ihm verrichtete Arbeit geleistet - nun bezahlen Sie exakt jenen Betrag, den Sie selbst als fair erachten würden. Punkt. Genauso verfahren Sie auch beim Frisör - immerhin handelt es sich beim Trinkgeld ja um eine Geste der Wertschätzung der geleisteten Arbeit und nicht bloß um eine Gehaltsaufbesserung.

Noch Fragen? stadtleben@falter.at


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