Im Westen geht die Sonne auf

Bericht: Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Neuer Bahnhof, neue Fußgänger-zone, neue High-Speed-Gleise und ein neues Stadtviertel: Wiens moderner Westen

Reisenden, die morgens vom Westen kommend in der Stadt eintreffen, bietet sich ein fantastischer Ausblick: Sonnenlicht fällt durch riesige Scheiben in die großzügige Bahnhofshalle. Davor ein weiter Platz, Menschen, die hektisch ihren Geschäften nachgehen, dazwischen dröhnend Autos, Lastwagen, Trambahnen; der Verkehr einer pulsierenden Metropole, die nie zu schlafen scheint. Und gleich neben dem Grand Café Westend auf der anderen Seite des Gürtels geht es weiter. An einem breiten Boulevard gelegen locken Kaufhäuser und Konsum. Guten Morgen, Wien. Aber es geht noch besser.

Jahrzehntelang wurde die Bahnstrecke Richtung Westen ausgebaut, in wenigen Wochen werden Hochgeschwindigkeitszüge durch die Landschaft flitzen. Die Frequenz derPendlerzüge auf der Westbahnstrecke wird erhöht, die Mariahilfer Straße wird Fußgängerzone, der Autoverkehr soll verdrängt und die Anrainer

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