Wien hat Bewegungsmangel

Stadtleben | Analyse: Johann Skocek | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Die Ausstattung mit Lehrkräften und Sportplätzen ist unwürdig für diese Stadt, findet unser Autor

In Wien bieten 160 Schulen der Haupt- und Mittelschulen Bewegungserziehung an, in muffigen Turnsälen aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts oder auf großzügig angelegten Sportplätzen am Stadtrand. Die Selbstbeschreibung "Sportstadt Wien“ wirkt unfreiwillig komisch. Wenn auch die große Zeit des Kabaretts zum Glück vorbei ist, da die ehemalige Sportstadträtin Grete Laska von der Möglichkeit bramarbasierte, Österreichs Hauptstadt könnte sich für Olympische Sommerspiele bewerben.

Wie beschreibt man ein komplexes System wie Wiens Schulsystem, das trotz aller Erblasten des bewegungsfeindlichen Schulbaus aus dem vergangenen Jahrhundert und ignoranter Schulpolitik in den vergangenen 15 Jahren von allen neun Bundesländern immer noch die meisten Kinder bewegt? Vielleicht mit einer Geschichte aus dem österreichischen Märchenland des Winters.

Die Engländer setzten am Ende des 19. Jahrhunderts


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