Wien, wo es isst

Rennweg: direkt aus der Fabrik

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Man kann ja nicht behaupten, dass der äußere Rennweg zu den wirklich hübschen Straßenzügen Wiens zählt. Man kann aber genauso wenig behaupten, dass es sich hier nicht lohnt, den Mund aufzumachen, also konsumierend. So gibt es seit Frühling am Parkplatz zwischen Oberer Bahngasse und Aspangstraße einen Wochenmarkt, über den man sich echt nicht beschweren muss: Brot, Obst & Gemüse (Adamah), lässige Käse vom Schweizer, Saibling von den Fischbauern, Wildbret und noch mehr. Zwei Gassen weiter besteht seit zwei Jahren das Ausklang, ein auf Lounge getrimmtes Lokal, in dem man ganztägig Frühstück und freies WLAN bekommt, gekocht wird eine etwas szenisch verbrämte Standardkarte.

Schwedenbombenmaschine

Ein paar Häuser weiter findet sich dann eine ganz wichtige Adresse: der Fabriksverkauf von Niemetz, home of the Schwedenbombe. Im Sommer wurden Konkursgerüchte laut, der dürfte aber abgewehrt worden sein, ein nicht zuletzt durch Facebook befeuertes Solidaritätsschwedenbombenessen setzte


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