GRAZ WAHL 2012

"Ich bin unzufrieden“


Interview: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

SPÖ-Chefin Martina Schröck über "Sozi-Schwein“-Sager, Citymaut und ihre Kritik an der Bundespartei

Schlechte Umfragewerte, störrische Genossen und eine Negativkampagne der Krone: Chefin der Grazer SPÖ zu sein ist "nicht vergnügungssteuerpflichtig“ (© Rudolf Hundstorfer). Seit der Bürgermeistersessel 2003 mit Siegfried Nagl an die ÖVP ging, befinden sich die Roten im Sinkflug. Bei der letzten Graz-Wahl 2008 fielen sie gar auf unter 20 Prozent. Seither hat die Stadtpartei sechs Chefs verbraucht, Martina Schröck ist seit einem Jahr die Nummer sieben.

Die 35-jährige Sozial- und Frauenstadträtin, Doktorin der Soziologie, versucht die Partei zu modernisieren: Ihr abgesagter Mai-Aufmarsch sorgte österreichweit für Aufregung. Die Wahlliste baute sie radikal um, nur mehr vier der aktuell elf roten Gemeinderäte finden sich an wählbarer Stelle. Seit April tingeln Schröck und Genossen von Haustür zu Haustür. Mehr als 40.000 Besuche wollen sie schon absolviert haben, allein die

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