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Wasser, Salz und Licht

Menschen hinter Inseraten

Lexikon | Stefan Kluger | aus FALTER 44/12 vom 31.10.2012

Was haben Wien und Mexiko gemeinsam? Den Totenkult

Der Tod ist ein Wiener, heißt es. Jedenfalls besitzt Allerheiligen bei uns einen hohen Stellenwert; in Scharen pilgern die Menschen zu den Gräbern ihrer Verstorbenen. Gitty Rattay feiert den Tag der Toten ebenfalls, nur anders: "Bringt Fotos, Blumen, Essen, Trinken und all jene anderen Dinge, die euren Verstorbenen wichtig waren.“ Dieser Ansatz ist neu für Wien. Rattay lebte viele Jahre in Mexiko und lernte dort nicht nur Heilkunst, sondern auch, den Tag der Toten sinnlich und freudvoll zu zelebrieren. "Es geht darum, für die Toten etwas Besonderes zu machen, Altäre zu bauen und voller Dankbarkeit der schönen Momente zu gedenken.“

Bereits zum vierten Mal organisiert sie im WUK "Tag der Toten - Dia de Muertos“, wo sie die Menschen dazu einlädt, mit Gaben für Verstorbene vorbeizuschauen. Mit freiem Eintritt und kostenlosen Getränken, Liveband und einem Hauptaltar, der jedes Jahr einer anderen wichtigen Persönlichkeit gewidmet


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