Fremde Federn: Moctezumas Krone in Wien

Lexikon | aus FALTER 45/12 vom 07.11.2012

Der mexikanische Penacho

Die Federkrone des Moctezuma aus dem Museum für Völkerkunde ist ein Symbol des Kolonialismus. Seit Jahrzehnten wird die Restitution des von den spanischen Eroberern geraubten Kultobjekts an Mexiko gefordert. Doch steht der Federkopfschmuck tatsächlich in Verbindung mit dem Aztekenfürsten? Wie kam er nach Österreich? "Penacho. Pracht & Passion“ arbeitet die Fragen, Mythen und Legenden auf, die sich um das kostbare Artefakt ranken. Der Anlass ist eine Kooperation zwischen österreichischen und mexikanischen Institutionen. Dabei wurde der auch Penacho genannte Federkopfschmuck gereinigt. Wissenschaftler kamen zur Erkenntnis, dass die Federn nicht nach Amerika reisen dürfen, da sie dabei beschädigt würden. MD

Museum für Völkerkunde, Mi 19.00


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