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Die gute Stube am Naschmarkt

Lexikon | aus FALTER 45/12 vom 07.11.2012

Jetzt waren wir endlich auch in der Tonstube. Das kleine Lokal beim Naschmarkt hat seit einem halben Jahr offen und wurde uns von allerlei Menschen nicht nur, aber auch für Privatfeiern empfohlen. Ein Club möchte die Tonstube nicht sein, auch wenn es einen Mini-Dancefloor gibt und ihre verwinkelten Räume am Wochenende regelmäßig von DJs aus der Wiener Elektronikszene bespielt werden. Vielmehr versteht man sich im Stil von Kneipen wie etwa der Hamburger Toastbar als Ort, wo man sich vor dem Weggehen zum Plaudern, Trinken und Eingrooven trifft. Das klingt nach allen anderen Bars mit DJ-Pult? Stimmt schon, der Charme liegt hier allerdings im Detail. Die Einrichtung ist liebevoll zurechtgezimmert, der Eistee selbst gebraut, der Gin kommt im Marmeladeglas und stammt von einem kleinen steirischen Produzenten. Einziger Wermutstropfen ist der Fliesenboden, der den Gesprächslärmpegel im Raum unnötig erhöht. Seine Dosis laute Beats soll man sich aber anderswo holen, denn über die 2-Uhr-Sperrstunde


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