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Notizen kritzeln am iPad? Für alle ohne Wurstfinger

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 45/12 vom 07.11.2012

Notiz-Apps fürs iPad gibt es massenhaft. Da ist natürlich "Evernote“, die professionellste Anwendung, mit der man Notizen samt Fotos in der Cloud ablegen kann. "Soundnote“ speichert Text und Tondokumente, "Dailynotes“ wiederum kombiniert Notizbuch und Kalender, und "Scrapnote“ sammelt Fotos ebenso wie Textschnipsel aus dem Netz.

Die meisten Notiz-Apps erlauben es, Notizen nach Schlüsselbegriffen zu durchsuchen oder per Mail zu verschicken. Allerdings basieren sie in der Regel auf Tastatureingabe. Das hat zwar viele Vorteile, nimmt Notizen allerdings etwas von ihrer Beiläufigkeit. Für Handschrift-Freunde gibt es jetzt "Noteshelf“ (2,69 Euro).

Diese App ist nun wirklich nichts anderes als ein besserer Notizblock. Man kann wählen zwischen verschiedenen "Papiersorten“ und Farben; die Notizen lassen sich taggen, verschieben und mit lustigen Symbolen anreichern. Dank einer Funktion namens "Wrist Protection“ kann der Nutzer auch während des Schreibens den Handballen aufs iPad legen, ohne irgendwas dadurch zu verschieben. Zudem gibt es verschiedene Funktionen zur Nachbearbeitung der Notizen.

Noteshelf-Notizen kann man auch mailen, twittern oder auf Facebook hochladen. Die App ist insgesamt nicht viel schwerer zu bedienen als ein Notizblock aus Papier, zumindest braucht es kein beigefügtes Handbuch wie bei anderen Produkten. Anzuraten ist allerdings ein Eingabestift, mit Wurstfingern macht "Noteshelf“ keinen Spaß. F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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