Komplett gestört

Stadtleben | Kontrollbericht: Birgit Wittstock | aus FALTER 45/12 vom 07.11.2012

Kein Tag ohne U-Bahn-Störung - wie oft stehen die Züge wirklich?

Ein Morgen wie unzählige andere: Der Bahnsteig der U4-Station ist brechend voll. Auf den ersten Blick ist klar, was Sekunden später durch die Lautsprecher tönt: "Derzeit kommt es auf der Linie U4 in beiden Fahrtrichtungen wegen eines schadhaften Zuges zu unregelmäßigen Zugsfolgen. Wir sind bemüht, die planmäßigen Intervalle rasch wiederherzustellen und bitten um Ihr Verständnis ...“ Großartig!

Es vergehen viele Minuten, ehe der nächste Zug anrollt, wegen des dichten Gedränges im Inneren muss man mehrere ziehen lassen, ehe man endlich einsteigen kann. Eine weitere Betriebsstörung bei der Anschlusslinie ist auch nicht selten, oder es kommt gar noch übler: Schienenersatzverkehr.

Wer auf die Wiener U-Bahnen angewiesen ist, weiß, dass hier nicht von raren Ausnahmen die Rede ist, sondern die Betriebsstörungen in einer gefühlten Regelmäßigkeit erfolgen. Kaum ein Tag, an dem man nicht in irgendeiner Station oder


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