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Cafés in der Moderne

Stadtleben | aus FALTER 45/12 vom 07.11.2012

Gar nicht leicht, in Wien repräsentative Gebäude der Zwischenkriegsmoderne ausfindig zu machen, und noch schwieriger, zwischenkriegsmoderne Gebäude zu finden, in denen sich auch noch ein Lokal befindet (welcher Epoche auch immer).

Schade eigentlich, ist das doch nach wie vor irgendwie jene architektonische Epoche, die Urbanität am eindrucksvollsten umsetzte. In Ermangelung von Beispielen wurde deshalb der Betrachtungszeitraum auf die Nachkriegsmoderne ausgedehnt - auch hier unter dem Gesichtspunkt, die Architektur der Moderne (kulinarisch) sinnlich erlebbar zu machen.

Radiocafé Quasi das einzige wirklich passende Beispiel: Clemens Holzmeister erbaute das Funkhaus 1935 bis 1939, die Architektur des Gebäudes ist heute noch respekteinflößend. Das Café wurde erst 1997 eröffnet, befindet sich in einem Seitentrakt und bietet leider nur ein minimales Architekturerlebnis.

4., Argentinierstr. 30a, Tel. 01/503 74 04, Mo-Fr 9-23 Uhr, www.radiocafe.at

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