Der beste Präsident für den Mittelstand

Falter & Meinung | Kommentar: Christoph Hofinger | aus FALTER 46/12 vom 14.11.2012

US-Wahl I: Die edelste Aufgabe von Barack Obama ist die Rehabilitation des öffentlichen Sektors

Noch erfreulicher als der Sieg von US-Präsident Barack Obama sind die Niederlagen, die der Wahltag des 6. November gebracht hat: die Niederlage für Mitt Romneys inhaltliche Beliebigkeit und die für die Chuzpe seines Vizes Paul Ryan, der als angebliches intellektuelles Zentrum der Republikaner keine konkreten Steuerpläne nennen konnte.

Es war eine Niederlage für die republikanischen Kandidaten, die behaupteten, Frauen können von einer Vergewaltigung nicht schwanger werden. Abtreibung sei daher in diesem Fall kein Thema.

Es war eine Niederlage für den rassistisch motivierten Teil der Wähler, die keinen Afroamerikaner an der Spitze des Staates ertragen können. Die Präsidentenwahl in den USA war aber vor allem eine Niederlage für die Kräfte in den USA, die seit Jahren das Gemeinwesen, den Staat und das Öffentliche systematisch diskreditieren.

Romney ging in der ersten TV-Debatte so weit,


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