7  Sachen, die Sie über den LEOPOLDITAG eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 46/12 vom 14.11.2012

Ach ja, Leopolditag diesen Donnerstag. Ist da nicht schulfrei?

Exakt: Am 15. November haben Schülerinnen und Schüler in Wien und Niederösterreich frei.

Aber warum eigentlich? Was hat der Poldi denn so Tolles vollbracht?

Berechtigte Frage! So viel Tolles ist in Poldis CV nämlich gar nicht auszumachen: Im 11. Jahrhundert war er Markgraf von Wien, Niederösterreich und Oberösterreich und wurde im 15. Jahrhundert zum Landespatron dieser Bundesländer.

Und wos woa sei’ Leistung?

Die bestand wohl darin, von der katholischen Kirche zum Heiligen geadelt zu werden.

Wie das?

Jetzt wird’s ein bissl schräg: Der Poldi ist heilig, weil er Klöster gegründet hat. Allen voran das Stift Klosterneuburg. Die Kirche hat ihm mit der Heiligsprechung quasi posthum für seine Missionierung und Bekehrung der heimischen Wilden und Heiden gedankt, die bis dahin bloßfüßig in den Wäldern hausten und Poldi sei Dank bekehrt werden konnten.

Und wie hat er das hinbekommen?

Der Legende nach hatte er an jener Stelle, an der seine Frau Agnes Jahre zuvor auf der Jagd ihren Schleier verloren hatte, eine Marienerscheinung.

Ja und?

Und die Maria hat ihm ins Ohr geflüstert, dass er zum Dank an eben jenem Ort ein Kloster errichten lassen soll.

Nicht zufällig das Stift Klosterneuburg?

Gut kombiniert, und weil sich der Poldi halt so für die Bildung eingesetzt hat, setzt genau die an seinem hohen Feiertag aus.


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