"Die Front knipst … die Heimat freut sich“

Steiermark | Spurensuche: Tiz Schaffer | aus FALTER 46/12 vom 14.11.2012

Die Ausstellung "Fremde im Visier“ zeigt in Graz die privaten Kriegsfotos von - auch steirischen - Wehrmachtssoldaten

Patronenhülsen, nationalsozialistische Anstecker und eine Luger 08, eine Pistole, wie sie damals Offiziere verwendet haben: Vor dem Eingang zur Ausstellung "Fremde im Visier“ im Grazer Joanneumsviertel wurde ein Schaukasten postiert, in dem ein Fund zu sehen ist, der 2008 unter einem Haus im deutschen Fürstenwalde gemacht wurde. Er soll veranschaulichen, wie nahe uns dieses dunkle Kapitel der Geschichte noch immer ist.

In der Ausstellung allerdings geht es hauptsächlich um Fotografien. Und zwar um jene, die während des Kriegs von Soldaten der Wehrmacht gemacht wurden. Etwa beim Überfall auf Polen 1939 oder im Zuge des Vernichtungskriegs im Osten ab 1941. Es sind private Fotos, die an die Familien nach Hause geschickt wurden. Meist direkt von der Front. Hauptsächlich stammen sie von deutschen Leihgebern. 2009 wurde die Wanderausstellung das erste Mal gezeigt und war


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