Neue Musik Tipp

Großes Finale für Wien Modern

Lexikon | aus FALTER 46/12 vom 14.11.2012

Das Festival Wien Modern geht mit zwei von Lothar Knessl ausgewählten Beispielen der 1960er- und 1970er-Jahre in die Zielgerade. Dabei wird Bruno Maderna zum Zug kommen, der in Darmstadt eine sehr wichtige Rolle spielte und als Dirigent schon 1961 in Venedig Luigi Nonos "Intolleranza“ aus der Taufe hob. "Quadrivium“ (1969) für vier solistische Schlagzeuge und Orchestergruppen hat Maderna 1972 selbst noch mit dem ORF Radio-Symphonieorchester aufgenommen. Nachdem Maderna 1973 starb, komponierte Pierre Boulez sein "Rituel in memoriam Bruno Maderna“. Die beiden Stücke werden mit dem Orchester, das auch heuer (etwa unter Susanne Mälkki) für Wien-Modern-Highlights sorgte, unter seinem Chefdirigenten zu hören sein. HR

Musikverein, Fr 19.30


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