Katharinas Nachtwache

Lexikon | aus FALTER 46/12 vom 14.11.2012

Was in Wiens Partyszene passiert - Veranstaltungen im Überblick

Was zum Beispiel nicht sein muss

Dass es bei einem guten DJ-Set um mehr geht als ums CDs-Wechseln und Hits-Aneinanderreihen, dürfte sich mittlerweile bis in die hintersten Reihen der Clubmusikgegner herumgesprochen haben. Dass ein angesehener Produzent nicht automatisch ein berufener DJ ist, der die Dynamiken eines Dancefloors zu deuten weiß, sehen auch noch die meisten ein. Umso überraschender der weit verbreitete Irrglaube, dass Indiebands sich auch als DJs probieren sollten. Das müssen sie nämlich gar nicht. Natürlich: Es gibt Ausnahmen (Belle & Sebastian!), und es ist kein prinzipieller Widerspruch, in einer Band zu musizieren und sich auch privat dem stimmigen Vorspielen von Lieblingsmusik zu widmen. Warum wir aber, wie letztens auf einer der sonst superen Viennale-Partys in der Dominikanerbastei, von der britischen Band Kaiser Chiefs The Strokes und Chemical Brothers auf CD vorgesetzt bekommen müssen, leuchtet uns


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