Der etwas andere Wagner

Lexikon | Tiz Schaffer | aus FALTER 46/12 vom 14.11.2012

Das formidable Bandunternehmen Lambchop aus Nashville gastiert die Woche mit ihrem neuen Album in Graz

Wenn man im Leben schon einiges erreicht hat, dann darf man sich hin und wieder ausruhen. Die US-amerikanische Formation Lambchop hat schon einiges erreicht, das Bandkollektiv, das in manchen Zeiten mit einer zweistelligen Zahl an Musikern unterwegs war, ist seit 1993 aktiv. Sie haben also schon einige Platten vorzuweisen. Das Verblüffende dabei: Die meisten sind ziemlich gut. Ob es nun das prächtige Debütalbum "I Hope You’re Sitting Down“ (1994), mit dem Lambchop ihre Koordinaten als alternative Country-Bigband bestimmten, der wunderbare Soul-Exkurs "Nixon“ (2000) oder das hochkonzentrierte Songwriterkunst-Album "Is a Woman“ (2002) ist.

Für ihr neues Album, das schon vor einigen Monaten erschienen ist, haben sie sich ganze vier Jahre Zeit gelassen. Es heißt "Mr. M“ (City Slang) und sollte eigentlich auf "Mr. Met“ getauft werden, nach dem Maskottchen des Baseballteams New


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