Jetzt auch noch der Ulrichsberg

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 47/12 vom 21.11.2012

Zuerst verdiente der Investor Tilo Berlin an der Hypo, nun will er den Klagenfurtern ihren Hausberg nehmen

Wenn Tilo Berlin nicht gerade Geschäfte mit Aristokraten und dem Geldadel macht, lebt der Hypo-Investor als Rinderzüchter und Schnapsbrenner am Ulrichsberg. Zumindest lässt er dieses Bild von sich gerne in den Medien zeichnen; laut Süddeutscher Zeitung ließ sich Berlin von einem deutschen PR-Berater für viel Geld eine Imagekorrektur verpassen - weg von der Heuschrecke, hin zum Biobergbauern.

Der Plan könnte nun durchkreuzt werden, weil sich der Investor auch als Bauer wie eine Heuschrecke benimmt. Eine ihm nahestehende Stiftung prozessiert seit Monaten gegen die Stadt Klagenfurt, um Wanderer vom Ulrichsberg fernzuhalten.

Der 1022 Meter hohe Berg gehört der Adelsfamilie Goëss, zu deren Sprossen Filippa Goëss zählt, Tilo Berlins Ehefrau. Der gebürtige Hannoveraner Berlin ist seit 2001 Pächter auf dem Berg; und bereits damals war er mit den Mächtigen in Österreichs Süden


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