Technik  Dinge, die uns brauchen

Klappe halten! So schaut ein cooles Handy aus

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 47/12 vom 21.11.2012

Welches ist das coolste Smartphone? Eins ist klar: Das iPhone ist es nicht. Es laufen einfach zu viele damit herum - Distinktionsgewinn null. Ohnehin sehen die meisten Smartphones heute irgendwie gleich aus.

Das war einmal anders: Da gab es vor fast zehn Jahren etwa ein dünnes Klappenhandy von Motorola. Es hieß "Razr“ und war ein scharfes Teil; manche Fans benützen es sogar heute noch. Der Hersteller hat den "Razr“-Kult nun wiederbelebt. Das "Razr i“ hat zwar keine Klappe, aber dafür ein nur acht Millimeter dünnes Gehäuse, das in einem Metallrahmen sitzt. Die Rückseite ist mit Kevlar verstärkt. Das verleiht dem Gerät etwas Markantes - um nicht zu sagen: Maskulines.

Die kreisförmigen Widgets auf der Startseite sind einer Tachoanzeige nachempfunden. Das "Razr i“ ist ein sehr ordentliches Android-Gerät mit 4,3 Zoll Touchscreen, 8-Megapixel-Kamera und schnellem 2-Gigahertz-Prozessor. Bei Benchmark-Tests erreichte es ähnliche Performance-Werte wie die neuesten Geräte mit Vierkernprozessoren. Hilfreich ist das "Smart Actions“-Feature, mit dem sich Bedienschritte automatisieren lassen. Zum Beispiel schaltet das Gerät bei Besprechungsterminen, die im Kalender vermerkt sind, automatisch auf stumm.

Insgesamt ist das "Razr i“ (ca. 400 Euro) eine gute Alternative zu gängigen Spitzenhandys. Vor allem aber vermittelt es einen Hauch Coolness und Individualität in einer immer einfallsloseren Smartphone-Welt. F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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