Lilly und die bessere Welt

Stadtleben | Porträt: Gerhard Stöger | aus FALTER 47/12 vom 21.11.2012

Pädagogisch wertvolle Kinderunterhaltung, die auch noch Spaß macht: Juci Janoska beweist, dass so was geht

Vor der Eingangstür zur Altbauwohnung im 15. Bezirk steht ein Karton voller Flyer für das neue "Lilly“-Musical. Im Vorzimmer stapeln sich Kisten mit Kostümen und Requisiten, die im Do-it-yourself-Verfahren entstanden sind, und das Wohnzimmer muss nebenbei auch als Probebühne herhalten. In einer Ecke verbirgt sich ein kleines Tonstudio, in der anderen ein Unterrichtsplätzchen. "Ich weiß, es schaut aus“, sagt Juci Janoska, 39. "Aber wir sind nicht schlampig, wir leben einfach in der Arbeit.“

Wir, das sind die Sängerin, Komponistin, Gesangs- und Performancelehrerin und ihre Tochter Lilly, 16. Die Arbeit, das sind jene Kindermusicals, die allherbstlich im Theater Akzent aufgeführt werden und deren Heldin den Namen von Janoskas Tochter trägt. Seit einiger Zeit verkörpert Lilly auch die Hauptrolle - anfangs hat das noch die Frau Mama gemacht. "Lilly und der Zeitgeist“ heißen


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