In der Kampfzone

Steiermark | aus FALTER 47/12 vom 21.11.2012

Gleich vier Parteien rittern bei den Graz-Wahlen um den zweiten Platz. Wie sie um die Wähler kämpfen

WAHLKAMPFBEGLEITUNG: DONJA NOORMOFIDI

Die meisten Leute schauen irgendwie misstrauisch drein, wenn am frühen Abend jemand unangemeldet an ihre Tür klopft. Vielleicht die Zeugen Jehovas? Ein Mann öffnet die Tür, aber nur einen Spaltbreit. SP-Stadträtin Martina Schröck sagt ihren Spruch auf: "Ich wollte mich einmal persönlich vorstellen und würde Ihnen gerne meine Handynummer hierlassen, falls Sie einmal etwas brauchen.“ Er kenne sie, sagt der Mann, macht die Tür aber keinen Millimeter weiter auf. "Wir haben schon am Hauptplatz geredet, ein bissl geschimpft hab ich auch.“

Die SP-Chefin klappert seit dem Frühling Siedlungen in Graz ab. Es geht darum, an möglichst viele Wohnungstüren zu klopfen, möglichst viele Leute anzusprechen. Die junge Sozialstadträtin muss an ihrer Bekanntheit arbeiten. Längere Gespräche zwischen Tür und Angel sind nicht eingeplant, Schröck schätzt,


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