Der Kunst ihren Tribut zollen

Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 47/12 vom 21.11.2012

Wo vor wenigen Jahren noch Zollkontrollen stattfanden, zieht jetzt Kunst aus aller Welt ein.

Auf den ersten Blick wirkt das Logo wie jenes einer offiziellen österreichischen Behörde. Doch das Zollamt unweit des Ortsendes von Bad Radkersburg wird nicht in alter Form wiedereröffnet, sondern als Ort für Kunst komplett neu erschlossen. Genau genommen sind es zwei ehemalige Grenzgebäude, die Joachim Baur, Initiator etlicher Kunstprojekte und Betreiber der Galerie Werkstadt Graz in der Grazer Sporgasse, und der Sammler Reinhard Diethardt den Sommer über renoviert haben. Wie etliche andere einstige Grenzgebäude wurden die gar nicht so kleinen Zollhäuser versteigert. Wo einst ein ganzer Lkw Platz fand, wird nun Raum für Kunst sein. Sehr viel Kunst. Die Auflistung aller an der Eröffnung beteiligten Künstler würde diese Vorschau sprengen: Von Joseph Beuys, Christian Eisenberger, Seiichi Furuya über Anna Jermolaewa oder Josef Schützenhöfer bis zu Peter Weibel wird jeweils eine Arbeit


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