" Ein Jud soll gefälligst Plattfüße haben!“

Feuilleton | Interview: Klaus Nüchtern Gerhard Stöger | aus FALTER 48/12 vom 28.11.2012

Anlässlich der Neuauflage seines Hitalbums von 1971 erzählt Arik Brauer einen jüdischen Witz und spricht über Austropop, Aktionismus, Nazi-Lehrer und H.-C. Strache

Erstaunliche 41 Jahre ist es her, dass Arik Brauers legendäre Langspielplatte "Arik Brauer“ erschienen ist. Erstaunlicher noch, wie frisch das Dutzend Songs - darunter Hits wie "Sie hab’n a Haus ’baut“ und "Sein Köpferl im Sand“ - heute noch klingt. Am allererstaunlichsten aber ist wohl, dass Brauer der Poperfolg zufällig zugestoßen war; der damals bereits über 40-Jährige konnte es sich leisten, die Musik als Nebenbeschäftigung zu betreiben, um sich auf seinen Beruf als Maler zu konzentrieren.

Arik Brauer empfängt den Falter in seinem Privatmuseum in Währing. Seine 83 Jahre sieht man dem drahtigen, unglaublich agilen Mann nicht an. Brauer ist ausgesprochen freundlich und unkokett. Eines ist freilich nicht zu übersehen: Der Mann ist ein bisschen ungeduldig. Interviews über vor 40 Jahren eingespielte Alben


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