7  Sachen, die Sie über Weihnachtsbeleuchtung eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 48/12 vom 28.11.2012

Was soll der Weihnachtskitsch bringen?

Die einen nennen es Weihnachtskitsch, die anderen bringen die Lichter in Weihnachtsstimmung. Tatsächlich ist es schwer vorstellbar, aber laut der Wiener Wirtschaftskammer finden 90 Prozent der Touris die Weihnachtsbeleuchtung so super, dass sie Wien angeblich deshalb weiterempfehlen. Behauptet sie zumindest.

Aber ist die Beleuchtung nicht die totale Energieverschwendung?

Weihnachtsbeleuchtung verbraucht definitiv viel mehr Energie als keine Weihnachtsbeleuchtung, ja.

Wie viel wäre das in Euro?

Kleines Rechenbeispiel: Der Strom für die Weihnachtsbeleuchtung am Graben mit ihren rund 250.000 LED-Lichtpunkten, die anstelle von 150.000 Watt (Glühbirnen) rund 25.000 Watt verbrauchen, kostet pro Saison statt 8160 Euro 1360 Euro. LED-Lampen reduzieren die Stromkosten um circa 80 Prozent.

Das heißt, LED ist besser als Birne?

Bedeutend. Deshalb wurden auch in den vergangenen Jahren die Birnen von mehr als drei Vierteln der Wiener Weihnachtsbeleuchtung durch energiesparende LED-Lampen ersetzt.

Wie viele Lampen hängen insgesamt?

Nachdem Jahr für Jahr neue Lichterketten dazukommen, kann man nur schätzen: etwa 2,5 Millionen.

Und wie lange halten diese Lämpchen?

Durchschnittlich sieben Jahre. Die Glühbirnen mussten alle drei Jahre ausgetauscht werden.

Wie viele Einkaufsstraßen werden in Wien beleuchtet?

Vergangenes Jahr waren es 43, machte 20 Kilometer überspannte Straßenlänge. Heuer werden es sogar mehr. F


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